04 September 2012

Tote Mädchen lügen nicht



Autor: Jay Asher
Verlag: cbt
Erscheinungstermin: 20. September 2010
ISBN: 978-3570307342



Klappentext:

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon...

Unsere Meinung:

Ein Buch bei dem wir hin- und hergerissen waren zwischen klasse und kann man lesen, muss man aber nicht. Warum wir so empfinden können wir nicht genau erklären, aber wir versuchen es in der folgenden Rezension.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und das Buch lässt sich flüssig lesen. Es ist halt ein typisches Jugendbuch, wobei vom Inhalt her auch Erwachsene das Buch lesen können. Alles wird aus der Sicht von Clay geschildert, jedoch mit Einschüben von Hannahs Kassetten. 

Damit dem Leser bewusst ist, ob er gerade Clays Schilderungen oder den Inhalt von Hannahs Aufnahmen liest, sind die Abschnitte in einer anderen Schriftart geschrieben. Wir sind dennoch ab und an über das Gelesene gestolpert. Die Übergänge der Abschnitte waren also zeitweise sehr verwirrend und ohne die andere Schriftart oft nicht erkennbar.

Wir konnten und das Gelesene kaum vorstellen, da die Charaktere und Umgebungen kaum beschrieben wurden. Nur Clays und Hannahs Gefühle waren detailreich geschildert, so dass man ihr Handeln gut nachvollziehen konnte. Ein näheres Eingehen auf die anderen Personen, wäre wünschenswert gewesen, aber bei dieser Ausfertigung des Romans kaum möglich.

Hauptsächlich werden nur Gefühle und Empfindungen geschildert, so dass die Story nur wenig Handlung hat. Die Umsetzung des Themas war so im Prinzip gelungen. Uns fehlte jedoch etwas Action und somit die Spannung. Trotzdem waren wir auf Grund der interessanten Gestaltung des Inhaltes und des Themas wie gefesselt von dem Buch. Tiefgang hatte die Story nicht gerade wenig und man denkt über das Gelesene sehr viel nach. Uns fehlte jedoch irgendetwas und hier wird es jetzt schwer zu beschreiben was.

Zu keiner Zeit war die Story vorhersehbar, so dass es nicht langweilig wurde. Auch das Ende war für uns eher unerwartet, wobei man sich etwas Ähnliches doch hätte ausmalen können. Wir persönlich würden gerne erfahren wie Clays Leben nach den Kassetten aussieht, aber darüber müsste wohl ein eigenes Buch geschrieben werden.

Fazit:

Wir waren noch nie so hin- und hergerissen von einem Buch. Das Buch war interessant, aber irgendetwas fehlte uns. 

Wir vergeben:
 

Kommentare:

  1. Habe das Buch auch gelesen & fand es sooo toll. :D
    Hätte von mir 5 Kätzchen gekriegt. :p

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  2. Ich fand es jetzt auch nicht so toll. Von mir gab es drei von fünf Schmetterlingen.

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